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Mein Kräuterwissenfür Dich!

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Zirm Bäumchen

Zirm Bäumchen

Brennnesselknödel

Zirm Bäumchen

Zutaten für etwa 80 Stück:

125 g weiche Butter

70 g Zucker

etwas Vanillezucker oder Vanillemark

eine Messerspitze geriebene Bio Zitronenschale

eine Prise Salz

1 Eigelb

170 g Mehl

eine Messerspitze Backpulver

weiteres brauchst du einige Zirmnadeln die du mit dem Zucker im Mixer klein machst.

Kuvertüre nach deinem Geschmack

Mein Tipp: den Zirm – Zucker kannst du schon im Sommer herstellen. Irgendwann wenn du wandern gehst findest du bestimmt einige Nadeln. Bedenke: weniger ist mehr sonst wird der Geschmack zu intensiv.

Zubereitung:

Die weiche Butter cremig rühren, Zirm – Zucker dazugeben und glattrühren.

Vanillezucker, Zitronenschale und Salz beimischen.

Das Ei darunter rühren, dann Mehl mit gesiebtem Backpulver vermischt dazugeben und zu einem Teig verkneten.

Diesen Teig lasse ich über Nacht in Frischhaltefolie eingepackt im Kühlschrank ruhen.

Den Teig 5 mm dick ausrollen, Bäumchen ausstechen und im vorgeheizten Backrohr backen.

Fertigstellung:  Die Plätzchen auskühlen lassen, dann kannst du sie in Kuvertüre tauchen und verzieren.

Backtemperatur: 180 Grad Backzeit: etwa 8 Minuten

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Brennnesselknödel

Nun ist das erste Advent Wochenende vorbei, überall haben Weihnachtsmärkte begonnen, Konzerte und weihnachtliche Aufführungen werden veranstaltet. Lichterketten, Kugeln, Sterne, Engel und Kerzen leuchten überall…….und in den Küchen wird gebacken!

Bei mir waren es so einige Sorten. In der nächsten Zeit werde ich euch die Rezepte verraten.

Heute Vanillekipferl

Zutaten für etwa 80 Stück:

220 g weiche Butter

120 g Zucker

etwas Vanillezucker oder Vanillemark

eine Messerspitze geriebene Bio Zitronenschale

eine Prise Salz

4 Eigelb

300 g Mehl

120 g feingeriebene Mandeln

Zubereitung:

Das Mehl mit den Mandeln vermischen, Butter in Würfel schneiden, mit dem Zucker, Eigelb, Vanillezucker, Zitrone und Salz verkneten und mit Mehl und Mandeln schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Diesen Teig lasse ich über Nacht in Frischhaltefolie eingepackt im Kühlschrank ruhen. 2 – 3 Stunden würden eventuell auch reichen.

Vor der Fertigstellung den Teig kurz durchkneten und Rollen formen. Kleine gleichmäßige Stücke abschneiden und zu Hörnchen formen. Auf ein Backblech legen und nach Möglichkeit nochmals kurz kaltstellen.

Dann backen und noch im heißen Zustand in einem Gemisch aus Zucker und Vanille wälzen.

Backtemperatur: 180 Grad Backzeit: etwa 9 Minuten

Räucher Seminar

 

Räucher Seminar

Oxymel mit Fichte

Am vergangenen Wochenende war es soweit, das Seminar Räuchern in den Raunächten stand an. Sehr lange hatte ich mich schon darauf gefreut endlich die Räucherexpertin Marlies Bader kennen zu lernen.

Eine nette Gruppe mit Teilnehmerinnen aus ganz Südtirol hatte sich im Schloß Goldrain von Marlies begeistern lassen.

Es wurden Pflanzen und ihre Wirkung beim Räuchern erklärt, Räuchermischungen zusammengestellt und natürlich geräuchert. Das Ritual am offenen Feuer war für uns alle ein wunderbares Erlebnis!

Die Raunächte sind 12 Nächte, es ist die Zeit zwischen der Zeit, also vom 25. Dezember bis zum 6. Jänner, oft auch heilige Zeit genannt. Rituale und Bräuche begleiten diese Zeit. Es wird seit Ewigkeiten geräuchert, orakelt, man bereitet sich auf das neue Jahr vor und man hält Rückschau auf das vergangene.

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Spitzbuben

Spitzbuben

Brennnesselknödel

So langsam geht’s sie los, die Keks Saison!

Wie es in deutschen Gebieten üblich ist, werden in der Zeit vor Weihnachten auch bei uns in Südtirol Kekse gebacken. Im Trentino ist das anders, ganz selten Kekse aber dafür werden Zelten gebacken. Zelten ist ein Früchtebrot, auch da hat jede Hausfrau ihr Rezept. In den nächsten Wochen werde ich euch eines vorstellen.

Jedes Tal hat so seine Spezialitäten, aber ein südtiroler Klassiker darf auf keinem Keksteller fehlen.

Der Spitzbube

Zutaten für etwa 40 Stück:

250 g weiche Butter

125 g Zucker

etwas Vanillezucker oder Vanillemark

eine Messerspitze geriebene Bio Zitronenschale

eine Prise Salz

1 Ei

350 g Mehl

eine Messerspitze Backpulver

weiteres brauchst du eine Marmelade, ganz nach deinem Geschmack, zum Füllen.

Zubereitung:

Die weiche Butter cremig rühren, Zucker dazugeben und glattrühren.

Vanillezucker, Zitronenschale und Salz beimischen.

Das Ei darunter rühren, dann Mehl mit gesiebtem Backpulver vermischt dazugeben und zu einem Teig verkneten.

Diesen Teig lasse ich über Nacht in Frischhaltefolie eingepackt im Kühlschrank ruhen.

Den Teig 5 mm dick ausrollen, nach Belieben ausstechen und im vorgeheizten Backrohr backen.

Fertigstellung:  Die Plätzchen auskühlen lassen und mit der Marmelade bestreichen.

Die zweite Hälfte mit Staubzucker bestreuen und auf die Plätzchen setzen.

Backtemperatur: 180 Grad Backzeit: etwa 8 Minuten

weiche Apfelkekse

 

weiche Apfelkekse

Oxymel mit Fichte

Draußen stürmt und schneit es!

Zum Glück haben wir in Welschnofen noch Strom.

In vielen Teilen Südtirols geht gar nichts mehr! Kein Strom, kein Telefon, kein Internet und die Straßen sind wegen heftiger Schneefälle geschlossen.

Heute habe ich für euch ein ganz einfaches und schnelles Rezept ausprobiert. Ein bisschen vorweihnachtlich soll es schon sein: mit Äpfel und Zimt!

Zutaten:

2 Eier

100 Gramm Zucker

eine Prise Salz

100 Gramm weiche Butter

etwas Zitronenschale

350 Gramm Mehl

ein Päckchen Backpulver

2 Äpfel

etwas Zimt und Puderzucker

Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen, die weiche Butter dazugeben und einrühren. Das gesiebte Mehl, die Zitronenschale und das Backpulver unterrühren. Zum Schluss die gewaschenen, geschälten und in kleine Stücke geschnittenen Äpfel dazugeben und unterheben.

Auf ein Backblech mit einem Löffel kleine Häufchen setzen.

Im vorgeheizten Backofen auf 170° circa 20 Minuten backen.

Noch warm mit Zimt und Puderzucker dekorieren.

 

Lasst euch die Kekse zum Tee oder Kaffee schmecken!

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Winterzeit

 

Winterzeit

Oxymel mit Fichte

Der Winter hat uns voll im Griff!

Seit Tagen schneit es und es wird mehr und immer mehr.

Gestern hatten wir zum Glück eine Niederschlags Pause. Die Natur ist traumhaft schön, auch wenn es anstrengend ist den Schnee rund ums Haus weg zu schaufeln.

Ein Spaziergang ist sich jedenfalls ausgegangen, ein paar Eindrücke habe ich euch mitgebracht!

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

winterlich ist es am Geigerhof geworden

 

Winterlich ist es am Geigerhof geworden

Oxymel mit Fichte

Winterlich ist es am Geigerhof geworden!

Seit einigen Tagen schneit es und das Land ist von einer schönen, dichten Schneedecke überzogen.

Still ist es…………magisch, zauberhaft. Ob der Schnee bis Weihnachten halten wird oder nochmals wegtaut? Vielleicht schneit es ja immer wieder? Lassen wir uns überraschen!

Heute habe ich für Dich eine Geschichte ausgesucht:

Spuren im Schnee

Eine kurze Geschichte die berührt, verzaubert, motiviert und inspiriert. 

Endlich hat es über Nacht geschneit und die ganze Landschaft liegt unter einer dicken, glänzenden Schneedecke. Jakob und Ludwig holen sogleich ihre Rodel aus dem Schuppen und machen sich freudig auf den Weg zu ihrem Schlittenberg. Die beiden Brüder bestaunen die Schneepracht, auf der noch keine einzige Spur zu erkennen ist. So wetten sie um eine Tafel Schokolade, wer die geradeste Spur den Hügel hinaufziehen kann. Der gewissenhafte Jakob setzt sorgfältig einen Fuß möglichst gerade neben den anderen. Der sorglose Ludwig stapft einfach drauflos. Oben angekommen, sieht Jakob zu seinem Entsetzen, dass er eine Zickzacklinie hinterlassen hat. Sein Bruder hingegen zeichnete in geradester Linie seine Spur. »Das verstehe ich nicht«, meint Jakob, »ich habe mich auf jeden meiner Schritte konzentriert. Wie hast du es nur geschafft, auf die Schnelle den geradesten Weg zu wählen?« »Das ist doch ganz einfach!«, meint Ludwig, »ich habe mich nur auf den Baum oben am Berg konzentriert. Das war mein Zielpunkt und auf diesen bin ich zugegangen.« An diesem Tag hat Jakob zwar eine Tafel Schokolade verloren, dafür aber die Erkenntnis gewonnen, dass man nicht nur auf seine nächsten Schritte achten muss, sondern seine Ziele nie aus den Augen verlieren darf.

© Gisela Rieger; aus dem Buch „Geschichten die dein Herz berühren“ ; ISBN 978-3-00-053788-

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Kräuter Sirup

 

Kräuter Sirup

Oxymel mit Fichte

Ich hatte euch ja noch ein Rezept von der Verwendung der Blüten und Kräutern im Spätherbst versprochen.

Da ich natürlich nicht alle Blüten in die Butter einarbeiten konnte, habe ich auch einen Kräuter Sirup angesetzt. In den Sirup kommen nicht nur Blüten aber auch alles an Kräutern was du noch so im Garten findest. Thymian, Basilikum, Stevia, Melisse, Minze, Ananas Salbei, usw. Mein Sirup ist schön rot geworden, die Farbe kommt von der Rose und der mauretanischen Malve.

Ich mache den Sirup so:

Die Blüten und Kräuter werden gesammelt, sauber hergerichtet und in eine Glasschüssel gegeben. Plastikschüsseln und Metallgefäße nehme ich zum mazerieren nicht! Auch wiege ich die Kräuter und Blüten nicht. Ich rechne zwei schöne Handvoll Kräuter und eine Zitrone kleingeschnitten auf ein Liter Wasser.

Das Wasser wird aufgekocht und über die Kräuter, Blüten und Zitronen geschüttet. Dieser Ansatz bleibt dann mit einem Küchentuch abgedeckt für einige Tage in der Sonne stehen, immer wieder umrühren, damit die Inhaltsstoffe, Aromen und Düfte gut aus den Kräutern gezogen werden.

Nach ein paar Tagen filterst du das Mazerat durch ein feines Sieb. Auf ein Liter Kräuterwasser gibst du ein Kilogramm Zucker. Kräuterwasser mit dem Zucker aufkochen 2 – 3 Minuten kochen lassen und sofort in sterile Flaschen abfüllen.

Mit einem schönen Etikett beschriftet hast du ein selbergemachtes Weihnachtsgeschenk mit wenig Aufwand hergestellt.

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Blüten Butter

 

Blüten Butter

Oxymel mit Fichte

Herbstlich ist es geworden, die Blätter fallen von den Bäumen und die Lärchen leuchten mit ihrem goldenen Kleid bis hinauf zur Waldgrenze. Auf unseren Hausbergen Rosengarten und Latemar hat es über Nacht den ersten Schnee gegeben und der Frost wird uns bald begrüßen.

Eigentlich wollte ich heute den Garten winterfest machen. Ich habe es nicht über das Herz gebracht die wunderschönen Blüten und Kräuter abzuschneiden. Es soll der Frost für mich erledigen.

Allerdings habe ich kurzerhand entschlossen aus diesen kräftig leuchtenden Blüten, die mittlerweile so viele Farbstoffe wie Anthozyane und Flavonoide gebildet haben, noch etwas Leckeres herzustellen.

Zum Nachmachen:

Sammle essbare Blüten die du noch im Garten hast wie Kornblume, Rose, Ringelblume, Malve, Borretsch, Kapuzinerkresse, usw. Fein gesäubert schneidest du sie klein und vermischt sie mit einer Butter die du einige Stunden vorher aus dem Kühlschrank geholt hast. Zum abschmecken etwas Zitrone, Salz und Pfeffer dazugeben.

Ich gebe die Butter dann in eine Klarsichtfolie damit sich gut eine schöne Rolle formen lässt; und an den Fingern klebt auch nichts. Die Butterrollen friere ich ein.

Was für eine Freude, wenn es im Winter draußen schneit und kalt ist und auf dem Frühstückstisch eine Butter mit den leuchtenden Farben des Sommers steht! Diese Butter passt auch zu einer Marende oder zu Pellkartoffeln.

……….in den nächsten Tagen verrate ich euch noch ein Rezept. Die Herstellung ist gerade im Gange!

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Sturm „Vaia“ am 29. Oktober 2018

 

Sturm „Vaia“ am 29. Oktober 2018

Oxymel mit Fichte

Heute möchte ich meine Aufmerksamkeit der Fichte widmen.

Ein Jahr ist nun schon vergangen.

Es hatte einige Tage sehr viel geregnet und am Abend des 29. Oktober 2018 zog ein heftiger Sturm über unser Tal. Am nächsten Morgen bot sich ein Bild der Verwüstung! Gesamte Fichtenwälder lagen kreuz und quer am Boden…. Ein Bild des Grauens!

Traurigkeit, Hilflosigkeit, ein Dorf, ein Tal und das ganze Land standen unter Schock!

Die Kraft der Natur hat gezeigt wie klein die Menschheit eigentlich ist.

Aber es hilft nichts. Sofort wurde organisiert, aufgeräumt bei Tag und bei Nacht. Tage, Wochen, Monate, ursprünglich wurde gesagt es dauert vier Jahre bis aufgeräumt ist.

Doch alles ging gut voran. Heute, ein Jahr später ist fast das gesamte Holz aufgearbeitet, schön gestapelt und sehr viel auch abtransportiert.

Geblieben sind kahle Flächen mit vielen Wurzelstöcken. An steilen Hängen wurden Schutzgitter angebracht da nun ja die Schutz Funktion des Waldes fehlt.

Im Laufe der Zeit werden sich diese Flächen erholen, im nächsten Frühjahr wird es grün, Himbeeren und Weidenröschen werden wachsen und dann werden auch die Samen der Fichten wieder zum keimen beginnen. Mit viel Geduld und Zeit wird ein neuer Wald wachsen.

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Die Holunderbeere

 

Die Holunderbeere

Oxymel mit Fichte

Holunderbeeren Sirup: Etwas mühsam ist es schon einen Beerensirup herzustellen, vor allem hast du deine Küchengeräte ziemlich verfärbt. Das Ergebnis aber lohnt sich allemal. Diesen Sirup kannst du warm oder kalt trinken, ist im Winter ein richtiger Vitaminspender und stärkt das Immunsystem.

Zwei Kilogramm reife Holunderbeeren, von den Stängeln gezupft mit einer Tasse Wasser einmal gut durchkochen und entsaften. Das geht am besten durch ein Sieb oder mit dem Saftkessel. Gib dann zum Sirup 1:1 Zucker, das heißt auf einen Liter Saft ein Kilo Zucker, einige Gewürznelken und etwas Zimtrinde. Koche das Ganze auf und fülle den Sirup in sterile Flaschen ab. Sofort verschließen und beschriften, kühl lagern!

Ähnlich bunt wird es, wenn du den Holunderbeeren Aufstrich herstellst:

Koche 1 ½ kg entstielte Beeren mit ½ kg geputzten Äpfel oder Birnen auf, passiere dann alles durch ein Sieb oder mit der „flotten Lotte“. Gib auf 2 kg Fruchtmasse 1 kg Gelierzucker, also 2:1. Koche die Marmelade nach Angaben auf der Packung, fülle sie in sterile Gläser und verschließe sie sofort. Nach dem Beschriften kühl lagern.

 

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Die Hagebutte

 

Die Hagebutte

Oxymel mit Fichte

Hagebutten Tee: Willst du viel Vitamin C in der Hagebutte, dann sammle die vollreifen aber noch harten Hagebutten im Herbst.

Willst du hingegen einen hohen Zuckergehalt, können die Hagebutten auch gefrieren, wichtig ist, dass sie weich sind.

Man soll zwei Esslöffel Hagebutten auf ¼ Liter Wasser, kalt aufsetzen und zugedeckt zum Kochen bringen, dann zehn Minuten ziehen lassen. Von diesem Tee kannst du mehrere Tassen am Tag trinken.

Wirkung der Schalen: Sie fördern die Harnausscheidung bei Nieren- und Blasenproblemen, bei Magen- und Darmbeschwerden und bei Gallen- und Steinleiden. Außerdem regulieren sie den Cholesterinspiegel, schützen vor Infekten, helfen gegen Alters- und Pigmentflecken und beugen dem Vitamin C Mangel vor.

Wirkung der Kerne: Sie helfen bei Nierenbeschwerden, Blasenentzündung, Verstopfung, Diabetes, Übergewicht und Gelenksbeschwerden.

Kernlestee: Lass zwei Teelöffel zerstoßene Kerne auf ¼ Liter Wasser zehn Minuten kochen. Du wirst dich wundern, denn dieser Tee schmeckt nach Vanille. Um die Härchen von den Kernen zu lösen, soll man die Kerne beim Trocknen immer wieder schütteln und darüber pusten.

Hagebutten Marmelade: Verlese die gesammelten Früchte und entferne die Kerne. Koche die Schalen und passiere sie durch oder mixe sie. Da es sehr mühsam ist, eine gewisse Menge an Schalen zusammenzubekommen, kannst du auch etwas Birne oder Apfel dazugeben. Gib auf ein Kilo Fruchtmus ein halbes Kilo Zucker und koche das Ganze zu Marmelade. Zum Schluss in sterile Gläser abfüllen, erkalten lassen und beschriften! Diese Marmelade ist besonders zu schätzen, da sie eine Heilnahrung ist.

Entsorge die Kerne nicht, du kannst daraus den Kernlestee, siehe oben, herstellen.

 

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Früchte im Herbst

 

Früchte im Herbst

Oxymel mit Fichte

Der Herbst ist ins Land gezogen und es ist höchste Zeit noch einige Wildfrüchte zu sammeln.

Hier bei uns auf einer Höhe von 1500 Metern finde ich Vogelbeere, Hagebutte und Holunderbeere.

Walderdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren sind schon gepflückt und als Marmelade oder Saft verarbeitet.

Tiefer im Tal ist die Vielfalt an Wildfrüchten größer. Nur zu Deiner Erinnerung: Schlehe, Weißdorn, Kornelkirsche, wilde Äpfel und Birnen und natürlich die leckeren Kastanien. Also alles was Dein Herz begehrt.

Wildfrüchte enthalten viel Vitamin C, Flavonoide und Anthozyane, Gerbstoffe und Bitterstoffe. Alle diese Inhaltsstoffe wirken besonders gut auf das Immunsystem. Denn dieses soll für den kommenden Winter gestärkt sein.

 

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Immunsystem

 

Immunsystem

Oxymel mit Fichte

Der nächste Winter kommt langsam aber sicher auf uns zu. Schnupfnase & Co.  Wer mag das schon?

Eine Tinktur mit Grappa 40° oder ein Essigansatz mit folgenden Kräutern wirkt als natürliches Antibiotikum und kann im Herbst vorbeugend zur Stärkung des Immunsystems eingenommen werden:

Spitzwegerich, Thymian, Ingwer, Kapuzinerkresse, Meerrettich, Salbei und – wer den Geschmack mag – gerne auch Knoblauch.

Wenn Du nicht alle Kräuter hast ist nicht schlimm. Nur nichts tun ist falsch!

Richte Dir alle Kräuter und Wurzeln schön sauber her und schneide sie klein.

Fülle ein Glas mit Schraubverschluss zu 1/3 mit Kräutern und 2/3 mit Grappa oder Essig, je nach Deinem Geschmack. Lasse den Ansatz mindestens zwei Wochen warm und dunkel ausziehen. Immer wieder schütteln nicht vergessen! Dann abseihen und fertig ist Deine Immunsystem stärkende Kräuter Tinktur.

Ich nehme seit Jahren im Herbst jeden Morgen einen Teelöffel von diesem Ansatz ein. Es tut mir gut und von einem grippalen Infekt weit und breit keine Spur.

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Vollkorn – Dinkel – Früchtebrot

 

Vollkorn – Dinkel – Früchtebrot

Oxymel mit Fichte

Vollkorn – Dinkel – Früchtebrot

ganz toll zum verschenken

  im Glas findest Du schon die folgenden Zutaten:        

250g Dinkelmehl

250g Weizenvollkornmehl

60g Zucker

25g Hefe (heute ist es ausnahmsweise Trockenhefe)

70g Rosinen

50g Walnüsse

15g Salz

folgendes musst Du dazugeben:

300 ml Buttermilch, Milch, Joghurt oder Wasser lauwarm

50g Butter

Zubereitung:

In die Mehlmischung die Flüssigkeit und die Butter, in kleine Stücke geschnitten, geben und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig an einem warmen Ort circa 1 Stunde gegen lassen.

Zu Laiben formen, nochmal 20 Minuten ruhen lassen, mit Wasser bestreichen und bei 180° im vorgeheizten Backofen backen.

Unter einem Küchentuch auskühlen lassen.

 

Natürlich kannst Du Deine Fantasie walten lassen. In diesen Teig kannst Du Trockenfrüchte nach Deinem Belieben geben.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen und einen guten Appetit!

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Blätter im Herbst

 

Blätter im Herbst

Oxymel mit Fichte

Die Tage werden kürzer, die Sonne steht tief und die Nächte sind schon bedeutend kälter!

Nicht umsonst sagt man „goldener Herbst“. Die Blätter vom Bergahorn und Wildkirsche färben sich in gelb und rot und die Lärchen in ihrem goldenen gelb leuchten schon bis zur Baumgrenze.

Heute Morgen beim Waldspaziergang habe ich für Dich einige Eindrücke mitgebracht.

Blutwurz – Waldhimbeere – Vogelbeere

Kannst Du die Bilder zuordnen?

 

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Räucherpralinen

Räucherpralinen

Oxymel mit Fichte

Da wir schon beim Thema „Räuchern“ sind, möchte ich dir noch meine Räucherpralinen zeigen.

Koche eine Handvoll Rosinen mit etwas Rotwein auf und mixe das Ganze zu einem Brei. Alle Kräuter Reste die du hast und gerne verwenden möchtest kannst du unter den Brei mengen bis du eine Masse hast die sich schön zu Pralinen rollen lässt. Ein bisschen pulverisiertes Fichtenharz kannst du auch dazutun es hält die Praline mit dem Kräuter – Rosinenbrei gut zusammen und gibt einen guten Duft.

Nachdem du die Pralinen schön zu Kugeln gerollt hast, lasse sie auf einem Bachpapier trocknen. Ein bisschen Geduld musst du schon haben es dauert bis zu zwei Wochen ehe sie schön trocken sind und du sie verpacken kannst.

Wahrscheinlich kannst du es nicht erwarten eine Praline zu verräuchern…. kein Problem das geht auch wenn die Praline noch nass ist.

Pralinen verräuchern kannst du auf einem Stövchen oder auf Räucherkohle.

 

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Räucherbündel

Räucherbündel

Oxymel mit Fichte

 

Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist ins Land gezogen.

Alle Wintervorräte an Kräutern sind nun gesammelt, getrocknet und in den Kräuterschrank geräumt.

In der Natur kannst du noch so einiges finden und daraus wunderschöne Räucherbündel zusammenstellen und zu binden.

Beifuß, Johanniskraut wenn es auch verblüht ist macht nichts, Goldrute, Schafgarbe, Minze, Melisse und Salbei hast du sicher im Garten und ein paar Zweige Wacholder findest du bestimmt auch.

Einige Blüten von Ringelblume, Kornblume oder Rose passen als Deko sehr gut. Aber auch die Hagebutte macht sich wunderbar als Blickfang!

Wenn alle Kräuter gesammelt sind, lege sie zurecht und binde mit einem Baumwollfaden die Bündel zusammen. Am Schluss dekoriere sie mit den Blüten.

Die Kräuter kannst du dir natürlich selber aussuchen, was für dich stimmig ist und was du gerade findest.

Diese Bündel eignen sich um deine Wohnung zu dekorieren und den Sommerduft festzuhalten. Gedacht sind sie aber zum Räuchern. Wenn du das Bedürfnis hast, zünde ein Bündel an und lösche es sofort aus, dann glimmt es nach und ein duftender Rauch verströmt. Vergesse nicht das ganze auf eine feuerfeste Platte zu legen!

Viel Spaß beim Binden!

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Brennnesselknödel

Brennnesselknödel

Brennnesselknödel

200 g frisch gepflückte Brennnesseln,
500 g Knödelbrot, 4 Eier,
ein Schuss Milch,
ein paar Esslöffel Mehl,
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
ca. 2 EL Quark,
Parmesan, Zwiebel, Knoblauch

Die Brennnesseln putzen, blanchieren und anschließend pürieren. Die Zwiebeln in Butter anrösten, dann die Brennnesselmasse dazugeben und würzen. Milch und Eier mit den Gewürzen verquirlen. Dann mit Knödelbrot, Brennnesselmasse und Quark mischen. Alles sehr gut verkneten, die Masse soll kompakt sein. Die Knödel formen und in Salzwasser etwa 20 Minuten kochen, mit Butter oder Olivenöl, Pfeffer und Parmesan servieren – fertig!

Oxymel aus der Fichte

Oxymel aus der Fichte

Oxymel mit Fichte

Oxymel mit Fichte: Unter Oxymel versteht man eine Mischung aus Honig, Essig und Pflanzenteilen.
Das Grundrezept ist: 3 Teile Honig, 1 Teil Essig. Ideal ist es, wenn du dir eine solche Mischung herrichtest. Hast du dann die gewünschten Pflanzen bereit, mach dir verschiedene Gläser mit diesem Ansatz. Spitzwegerich und Thymian eignen sich wunderbar für die Atemwege, alle Kieferngewächse und Salbei für den Hals. Natürlich kannst du Oxymel auch mit anderen Kräutern herstellen.
Auf dem Foto siehst du Oxymel mit frischen Fichtenzapfen und Maiwipfeln.
Lass den Ansatz kühl stehen, sonst könnte er gären. Nach vier Wochen kannst du die Pflanzenteile abseihen und das Oxymel kühl lagern.

Wacholder

Wacholder

Oxymel mit Fichte

„Vor dem Holunder zieh den Hut, vor dem Wacholder knie dich nieder“. Dieser alte Volksspruch sagt schon so einiges über mich.

Man kennt mich vor allem auf der Nordhalbkugel – und siehe da, fast überall werde ich gleich genutzt. Aufgepasst! Mancherorts bin ich geschützt!

Gerne wachse ich auf sandigen, lockeren Böden, wenn möglich mit direkter Sonneneinstrahlung. Auf Weiden, Heiden, am Waldrand, oft sogar im lichten Wald kannst du mich finden. Botaniker nennen mich Juniperus communis. Junior = der Jüngste und parere = gebären, erscheinen. Ich bilde nämlich schon neue Früchte, bevor die alten reif sind. Mein Name sagt es schon, ich bin der Göttin Juno geweiht.

Meine Familie sind die Zypressengewächse, Cupressaceae nennen mich die schlauen Kräuterfachleute.
In Italien werde ich Ginepro genannt; die Südtiroler sagen Kranewitt zu mir.

Für die Küche, als Heilkraut und zum Räuchern….

Oxymel mit Fichte
Oxymel mit Fichte

Brennnesselbrötchen

Brennnesselbrötchen

Brennnesselbrötchen

200 g frische, saubere, gehackte Brennnesseln
500 g Dinkelmehl,
300 ml Wasser,
80 g Olivenöl,
20 g Salz,
20 g Zucker,
einen Würfel frische Hefe

Alles vermischen und zu einem glatten Teig kneten, 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Brötchen formen und bei 180 Grad 15 Minuten backen.

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